Am 16.01.09 ereichte uns ein Schreiben der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, daraus geht hervor das die Umgehung Seubersdorf eine Alternativroute zur Bundesautobahn A3 wird. Wörtlich schreibt man uns:

"Die Bundesstraße 8 Nürnberg-Regensburg stellt im Bereich von Seubersdorf für den überregionalen Verkehr eine wichtige Alternativroute zur Bundesautobahn A3 dar. Zudem werden die Gemeinden Deining und Seubersdorf in der Oberpfalz über die Bundesstraße 8 an das wirtschaftliche Zentrum Neumarkt in der Oberpfalz angebunden."

 

Durch die kräftige Erhöhung der Mautsätze ab dem 01.01.2009 wird sich das Lkw aufkommen auf der B8 verstärken.

Durch die Freigabe mit der Umgehung wird das LKW-Aufkommen sehr verstärkt. Batzhausen und besonders Daßwang werden unter dem erhöhten Verkehrsaufkommen zu leiden haben.

Zu prüfen wäre außerdem, ob eine verbreiterte, stärker befahrene (auch von mehr LKW) Staatsstraße (dann neue B8) nicht auch eine neue Gefahrenstelle und eine stärkere Lärmbelästigung für den Ortsteil Krappenhofen darstellt. Das Überqueren der Straße für Bürger aus Krappenhofen und Willmannsdorf  nach Seubersdorf wird bestimmt schwieriger und gefährlicher werden (noch ein Kreisverkehr notwendig?).

Grob fahrlässiger Eingriff in die Natur. Aussage des Leiters des Forstamtes: "Planung ist das schlimmste was diesen Waldgebietes widerfahren kann."

Naherholungsgebiet für Seubersdorf wird zerstört.

Das Verkehrsaufkommen rechtfertigt keine Umgehung. 

Verödung des Ortskerns von Seubersdorf. Umsatzeinbussen für die Geschäfte im Ortskern. Leere Geschäftsräume die nicht mehr vermietet werden können.

Dazu gehören auch Arbeitsplätze und vor allem Ausbildungsplätze, (Schnupperplätze für 8 und 9 Klasse) in Seubersdorf.

Massiver Verfall der Immobilienpreise im Ortskern.

Ursprüngliche Planung der Umgehung hat mit der jetzigen nichts mehr zu tun, denn bei der früheren Planung wurde der Wald nicht berührt. Das geplante Gewerbegebiet im Norden wäre damit erschlossen worden. 

Die Bundesstraße wird danach abgewertet. Die Kosten für die Gemeinde Seubersdorf für Winterdienst, Reinigung, Instandsetzung,  usw. steigen.

2005 wurde die Bundesstraße wegen Wasserleitungen aufgerissen. Bei Instandsetzung können die Kosten für Anlieger bis zu 50% Selbstbeteiligung betragen. 

Noch nicht sicher ist, was mit der Bahnunterführung geschieht oder wie weit sie ins Eigentum der Gemeinde Seubersdorf übergeht. Daraus könnten hohe Kosten für den Erhalt über Jahrzehnte entstehen. Unüberschaubare Kosten, könnten eine große Belastungen für die Gemeinde werden.

Die Bahnbrücke bei der Eichenhofener  Siedlung wie die ganze Verbindungsstraße nach Eichenhofen müsste verbreitert werden. Was geschieht mit dem neuen Radweg entlang der Eichenhofener Siedlung bis zum neuen Kreisel?  

Weitere Vorschläge mit Namen und Telefon an: info@lebendiges-seubersdorf.de