Mitteilungsblatt Oktober 2010 (veröfentlicht am 08.10,2010)
„.....Umfrage der Woche
Zu Internet Umfragen kann man stehen wie man will.
Repräsentativ sind sie sicher nicht und ihre Aussagekraft ist wohl mehr dem
subjektiven Blickwinkel des Betrachters überlassen. Wie sie zustande kommen, wer
sich da im Bereich des Internets etwas besser helfen kann und dies auch
ausnutzt, dass sei dahingestellt, das ist einfach so. Darum sollte man solche
Umfragen auch nicht so hoch ansetzen und nicht übertrieben werten. Aber wenn
eine Tageszeitung, die leider keine Konkurrenz in unserer Gemeinde hat, eine
ganze Woche lang die Umfrage der Woche auf die Titelseite der Region Neumarkt
stellt, (siehe nachstehende Text -Bei uns im Netz-) dann könnte man auch
erwarten, dass irgendwann ein Ergebnis bekannt gegeben wird. Auch wenn es einem
nicht in den Kram, oder die eigenen Vorstellungen passt. Da kann scheinbar jeden
Tag, bis ca. Freitag vor 15 Uhr abgestimmt werden. So ca. alle halbe Stunde kann
ein Wasserstandsbericht abgelesen werden. Die Schwankungsbreite ist sehr groß.
Sie liegen von 82% zu 18% für die Umfahrung und gegen Ende der Abstimmung so ca.
66% zu 34%. Da verschwindet diese Umfrage der Woche sang und klanglos und wird
durch die Allerwelts frage ersetzt: „Waren sie schon in den neuen
Bundesländern"? Es wäre doch für alle Leser interessant. Wie viele haben
abgestimmt, wie viele aus der Gemeinde, dem Landkreis und darüberhinaus und was
man so alles aus Umfragen herleiten kann. Bei den anderen Umfragen gibt es ja
auch ein Ergebnis.....“
Anmerkung der Interessengemeinschaft Lebendiges
Seubersdorf!
Tatsächlich wurde das Ergebnis der einwöchigen
Onlineabfrage am 07.10.2010 in absoluten Zahlen (...Dabei wurden 170 Klicks für
die Planung und 88 dagegen gezählt...) in der Tagespresse bereits vor erscheinen
des Mitteilungsblattes veröffentlicht.
Hinweis: Das Bürgerbegehren „Keine Umgehungsstraße
in Seubersdorf“ haben über 750 Bürger unterstützt.
Ähnliche Vorgehensweisen gab es schon bei anderen Umfragen bezüglich der
Ungehung!
Während der Onlinebefragung machte folgende e-Mail
die Runde:
Sent: Wednesday, September 29, 2010 2:13 PM
Subject:
Umfrage
Hallo Freunde,
einmal etwas, das nichts mit den XXXXXXXXXX zu tun hat!
In der Homepage der Mittelbayerischen Zeitung läuft momentan eine Umfrage zum
Bürgerentscheid zur Umgehungsstraße Seubersdorf.
Dort kann jeder seine Zustimmung/Ablehnung kundtun.
Ich hoffe auf möglichst viele
Ja-Stimmen.
Adresse:
http://www.mittelbayerische.de/region/neumarkt/
;auf der rechten Seite ein dunkelblaues Feld.
Bitte die Adresse auch an eure Freunde und Bekannten weitergeben!!!!!!
Gruß XXXXXXXXX
Bei uns im Netz: Frage der Woche
In Seubersdorf findet am 14. November ein Bürgerentscheid über
die umstrittene Planung einer Umgehungsstraße für Seubersdorf statt. Was denken
Sie darüber?
O Ich
bin ein Befürworter der Umgehung, weit sie die Sicherheit innerorts erhöht und
die Gemeinde dadurch mehr gestalterische
Möglichkeiten hat.
O
Ich bin ein Gegner der Umgehung, weil dadurch mehr Schwerlastverkehr
nach Seubersdorf kommt und wertvoller
Wald zerstört wird.
„...Wenn Parteien oder Interessengruppen Umfragen starten und dann vom Ergebnis überrascht, versuchen, diese unter den Teppich zu kehren, so ist das nicht richtig, aber eher verständlich. Aber eine Tageszeitung (Redaktion) die sich neutral, überparteilich und Gott weiß was noch bezeichnet, sollte sich schon an minimalste Verhaltens- und Anstandsregeln halten.
Moral aus der Geschicht. Wenn mal wieder jemand die Argumentation für eine Sache dadurch unterstreichen will indem er sagt, „dass ist ja in der Zeitung gestanden" dann heißt es besonders vorsichtig zu sein.
Man manipuliert uns heute in und aus allen Richtungen. Ob Presse Rundfunk und Fernsehen. Mit gesundem Menschenverstand, gewisser Skepsis und einem gewissen Argwohn gegenüber all den Verlautbarungen liegt man wohl am besten.“
Mitteilungsblatt Juli/August 2009 Aus dem Bericht des 1. Bürgermeisters
Normal gehe ich ja nicht auf Leserbriefe ein, aber aus Gründen der
Klarstellung nur 2 Punke. Ein Mitglied der Unternehmergemeinschaft moniert, dass
alle Mitglieder haben abstimmen dürfen. Seiner doch ziemlich einseitigen
Sichtweise ist zu entnehmen, dass eigentlich nur die stimmberechtigt gewesen
wären, die gegen die Umfahrung sind. Nun die Gemeinschaft hat 57 Mitglieder 44
haben sich an der Abstimmung beteiligt, haben also schon einen Bezug oder
Interesse daran. Für die Umfahrung waren 26 dagegen 18. ergibt knapp 60% Ja
Stimmen.
Dann wird auch noch moniert, dass der Bürgermeister ausführt, dass die Gemeinde
bei der Gestaltung der Ortsdurchfahrt gestalterisch tätig wird, dass die
Gemeinde anschafft und die Anwohner die Zeche zahlen.
Ich habe nachweislich und im Beisein des Leserbriefschreibers schon auf zwei
öffentlichen Versammlungen, mal mit 50 und mal mit 150 Besuchern gesagt:
Die Gestaltung der Ortsdurchfahrt nach dem Bau der Spange wird eine große
Gemeinschaftsaufgabe werden. Die Gemeinde wird hier keine Planung vorsezten,
sondern alle sind hier gefordert, wie in anderen ähnlichen Fällen (Gemeinden)
auch, Gedanken einzubringen, Ideen zu entwicklen, wie die Straße als Lebensader
bleibt, aber dennoch den Hauptverker außen vorläst. Aber auch ein gemeinsames
Leben, wohnen und arbeiten ohne groß trennende Bundesstraße zulässt. Hier sind
alle gefordert mitzuwirken, in erster Linie natürlich diejenigen die daran
anliegen, und die dort auch weiterhin Geschäfte machen wollen. Das wäre eine
Zukunftsaufgabe die natürlich Engangement und die Bereitschaft mitzuwirken
erfordert, aber auch die Bereitschaft demokratisch gefasste Beschlüsse
anzuerkennen.
Im Mitteilungsblatt der Gemeinde
Seubersdorf vom Juli/August 2009
Schreibt der 1.Bürgermeister, ich habe in meinem Leserbrief vom 05.08.09, (Hier
im Original vom 05.08.09 Was kommt auf
ging, geschrieben, dass nur die Unternehmer, die gegen die Umgehung sind,
stimmberechtigt wären. Das ist natürlich so nicht richtig. Meine Aussage war,
dass es besser wäre, wenn nur die Geschäfte an der B8 und die direkt betroffenen
Unternehmen zur Abstimmung aufgerufen worden wären und nicht alle Mitglieder der
Unternehmergemeinschaft. Es ist doch logisch, dass sich ein betroffener
Unternehmer an der B8 andere Gedanken um die Zukunft seines Geschäftes macht,
als ein Unternehmer, der nicht zu befürchten hat, dass ihm wegen der
Umgehungsstraße Kunden ausbleiben und dadurch seine Existenz gefährdet wird.
Es werden von der Vorstandschaft der Unternehmer Gemeinschaft Seubersdorf jene
40% der Mitglieder, die gegen die Umgehung sind völlig ignoriert. Auch
nicht alle Unternehmer sind Mitglied in der Unternehmergemeinschaft Seubersdorf
und konnten deshalb auch nicht an dieser Abstimmung teilnehmen. Warum von der
Vorstandschaft eine Spaltung oder gar die Auflösung der Unternehmer Gemeinschaft
Seubersdorf in Kauf genommen wird und damit die Interessen Partei höher gewertet
werden, weis ich nicht.
Zur Gestaltung der Ortsdurchfahrt möchte ich nur soviel sagen: Wenn die
Beteiligung der betroffenen Anlieger/Geschäfte so durchgeführt wird, wie bei der
Umgehungsstraße, wissen wir jetzt schon was uns erwartet. Hier wurde eine
Informationsveranstaltung abgehalten, danach
sofort abgestimmt - Ende der Veranstaltung und Bürgerbeteiligung. Zuvor wurden
die Bürger auch mit vielen Versprechungen hingehalten und müssen sich jetzt mit
rechtlichen Mitteln kostenpflichtig zur Wehr setzen.
Warum sollte Herr Bierschneider jetzt auf einmal seine Vorgehensweise ändern?
Weiter heißt es:
Einen für ihre Verhältnisse einigermaßen
objektiven Bericht hat die MZ über das Thema Ortsumfahrung verfasst. Aber da
war in derselben Zeitung in der letzten Woche in Riesenlettern zu lesen "zwei
Nächte lang war alles anders auf der A3" Nun was war anders. Die Autobahn A3 war
am Montag und Dienstag jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr früh zwischen Parsberg
Velburg total gesperrt. Das Sonderbare daran, wenn es nicht in der Zeitung
gestanden hätte, dann hätten, es die Bewohner von Daßwang, Seubersdorf,
Batzhausen entlang der B8 gar nicht mitbekommen, dass sich hier ein
Riesenverkehrsaufkommen, mit Lärm, Abgasen und Feinstaub, so wird es zumindest
in einer Aussage suggeriert, entwickelt hat, und über sie gekommen ist. Fakt
ist, den Autobahnnutzern ist es agal, ob bei uns 800 m neue Straße gebaut
werden. Auch die Drohung mit dem "Stinkern" aus dem Osten zieht nicht mehr. Nun
die gab es schon mal. Erinnern wir uns an die Holzulieferer aus der Tschechei,
die vor 10-15 Jahren die Fa. Pfleiderer mit Rohstoffen versorgten.
Die rustikalen Tatras bliesen ihre Abgasfahne schon dunkel und dich gegen den
Himmel. Doch solche sieht man nirgends mehr. Die großteils voluminösen LKW´s mit
Ostkennzeichen sind Fahrzeuge modernster Bauart, zum Großteil deutsche
Fabrikate, mit modernsten Motoren und Partikelfiltern ausgestattet. Sehr viele
haben auch das "G" für "Geräuscharm" etikettiert.
Im Bericht des Neumarkter Tagblatt 28.08.09: Zwei Nächte lang war alles anders auf der A 3 Ganzer Bericht und ein Leserbrief aus Batzhausen
Heißt es unter anderem: Lastwagen