Waldbegehung im Boxloher Forst mit dem Leitet des Forstbetriebs Kehlheim Herrn Erwin Engeßer und dem Revierförster Ernst Hauptmann am 25.10.09

Der Wadspaziergang am Sonntag den 25.11.09 durch die Boxlohe mit Forstbetriebsleiter Herrn Engeßer und Revierleiter Herrn Hauptmann war sehr informativ und interessant. in Sachen Umgehung war er aber zur Neutralität verdammt.
fichten sind unserem Klimawechsel nicht stabil genug. Die Fichte wird sich in den nächsten Jahren aus unseren breiten zurückziehen, der bessere Baum wird dann die Tanne sein 
Die Boxlohe ist ein relativ junger Wald. Sie wurde nach dem zweiten Weltkrieg für Reparationszahlungen abgeholzt, und danach wieder aufgeforstet.
Zum Größenteil sind es Fichten. Dieser Bestand muss in den nächsten Jahrzehnten zu einen Mischwald aufgeforstet werden. mit einem großen  Anteil an Tannen.
Der Wald ist ein wichtiger Bestandteil unserer Erde . Als grüne Lunge zur Sauerstoffbildung, als Wasserspeicher im Juracarst , als Errosionsschutz , zur Naherholung für Seubersdorf und Eichenhofen
Der Begriff Kulturfrauen wurde auch definiert und durch Teilnehmer lebhaft erklärt .
Es wurde auch festgestellt, daß früher mehr Menschen im Forst gearbeitet haben um ihn Aufzuforsten und zu Pflegen.
Heute wird viel durch Maschinen und Gerätschaften ersetzt. 
Zur Eisenzeit wurde hier sehr wahrscheinlich Eisenerz geschürft, und dann verhüttet. Das ist erkennbar an mehreren Mulden und Vertiefungen.
Zum Abschluss dieser Aktion wurden zehn Tannen in der Boxlohe gepflanzt. Mit verschiedenen Pflanzwerkzeugen unterschiedlichen  Techniken beim Pflanzen erläutert.
Hierfür wurde noch ein Beißschutz für jede einzelne der zehn Tannen angebracht. Dieser Schutz kann nach Jahren mühelos entfernt werden.

Das Gebet des Waldes
 
Mensch!
Ich bin die Wärme deines Heimes
in kalten Winternächten,
der schirmende Schatten,
wann des Sommers Sonne brennt.
Ich bin der Dachstuhl deines Hauses
das Brett deines Tisches.
Ich bin das Bett, in dem du schläfst.
Ich bin das Holz,
aus dem du deine Schiffe baust.
Ich bin der Stiel deiner Haue,
die Türe deiner Hütte.
Ich bin das Holz deiner Wiege
und deines Sarges.
Ich bin das Brot der Güte,
die Blume der Schönheit.
Erhöre mein Gebet:
 
zerstöre mich nicht!
 

Zum Schluss gab uns Herr Engesser das "Gebet des Waldes" von Hermann Hesse mit auf den Weg.

Wanderung am .01.06.08